Abstracts

Richtlinien zur Einreichung eines Abstracts und Bewerbung für Posterpreise und Kongressstipendien

Anmeldung, Frist

Die Abstracteinreichung ist beendet, bis Mitte Juli werden alle Einreicher über das Ergebnis der Begutachtung informiert.

Abstract Themengebiete

1. Innovative Versorgungskonzepte
(Modellprojekte, sektorübergreifende Versorgung, Versorgungsnetze, Regionale Versorgungspfade, Point-of-Care Diagnostik, Regionalbudgets, Geschäftsmodelle in der Versorgung, gesetzliche Grundlagen, …)

2. Arbeitsteilung im Gesundheitswesen
(Delegation, Substitution, Qualifikation, Attraktivität von Gesundheitsberufen, …)

3. Patientenzentrierte Versorgung
(Gesundheitskompetenz, PROs, Priorisierung, Patientensicherheit, evidenzbasierte Gesundheitsinformation, …)

4. eHealth in der regionalen Versorgung
(Digitale Patientenakte, Telemedizin, Internetmedizin, IT-Infrastruktur, Digital Health, E-Learning, Apps, Wearables, mHealth, …)

5. Prävention als neue Versorgungsoption
(Prävention im ambulanten und stationären Setting, Evidenz und Effizienz in der Prävention, Individualisierte Prävention, …)

6. Versorgungsforschung in der Diagnostik
(Qualität, Screening/ Früherkennung, Risikostratifizierung, Prädiktion, Precision Medicine, Molekulare Diagnostik, neue Verfahren, …)

7. Methoden und Theorien in der Versorgungsforschung
(Analytische Designs, Interventionsstudien, neues aus der Gesundheitsökonomie, Register, neue Instrumente, Modellierung und Simulation von Gesundheitssystemen, qualitative Methoden, mixed methods, Aktuelle bewilligte Projekte und Studienprotokolle, …)

8. Neue Herausforderungen
(kultursensible Versorgung, Versorgung von Flüchtlingen, nicht-versicherte Patienten, Barrieren, …)

9. Versorgung im letzten Lebensjahr
(Palliativmedizin)

10. Betriebliche Gesundheitsförderung

11. Gesundheitswirtschaft als Partner in der (regionalen) Versorgung

12. Organisationsbezogene Versorgungsforschung

13. Qualität in der Versorgungsforschung
(Qualität in der regionalen Versorgung, Qualitätsdarstellung und Qualitätswettbewerb, innovative Konzepte zum Qualitätsverständnis, Qualitätsindikatoren, …)

14. Versorgungsziele

15. Freie Themen

16. BMBF Förderkonzept Medizininformatik
(Mit dem Förderkonzept Medizininformatik trägt das Bundesforschungsministerium dazu bei, die medizinische Forschung zu stärken und die Patientenversorgung zu verbessern. Bitte reichen Sie hier Ihr Abstract ein, wenn Sie Ihr gefördertes Konsortium sowie Ihre innovativen Lösungsansätze auf dem DKVF 2017 vorstellen möchten, wie Daten, Informationen und Wissen aus Krankenversorgung, klinischer und biomedizinischer Forschung über die Grenzen von Standorten hinweg verknüpft werden können.)

17. BMBF Förderung Strukturaufbau in der Versorgungsforschung – Kooperationsnetze für die Versorgungsforschung
(Mit dem Konzept Förderung des Strukturaufbaus in der Versorgungsforschung fördert das Bundesforschungsministerium den Aufbau einer leistungsstarken deutschen Versorgungsforschung sowie Gesundheitsökonomie. Bitte reichen Sie hier Ihr Abstract ein, wenn Sie Ihr bewilligtes Projekt des BMBF im Themenbereich „BMBF Förderung Strukturaufbau in der Versorgungsforschung- Kooperationsnetze auf dem DKVF 2017 vorstellen möchten.)

18. Innovationsfonds „Neue Versorgungsformen“
(Im Rahmen des Innovationsfonds des GBA werden ab diesem Jahr innovative Projekte zu dem Thema Neue Versorgungsformen gefördert. Bitte reichen Sie hier Ihr Abstract ein, wenn Sie Ihr bewilligtes Projekt des Innovationsfonds der GBA im Themenbereich „Neue Versorgungsformen“ auf dem DKVF 2017 vorstellen möchten.)

19. Innovationsfonds „Versorgungsforschung“
(Im Rahmen des Innovationsfonds des GBA werden ab diesem Jahr innovative Projekte zu dem Thema Versorgungsforschung gefördert. Bitte reichen Sie hier Ihr Abstract ein, wenn Sie Ihr bewilligtes Projekt des Innovationsfonds der GBA im Themenbereich „Versorgungsforschung“ auf dem DKVF 2017 vorstellen möchten.)

Abstracts für Science-Slam

Dieses Format spricht gezielt NachwuchswissenschaftlerInnen im Bereich Versorgungsforschung an. In einer eigenen Session haben die Teilnehmer (Studierende oder Doktoranden) jeweils 3 Minuten Zeit, die eigene wissenschaftliche Abschlussarbeit vorzustellen und dabei auch gern mit jeglichen Requisiten das Publikum zu überzeugen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Bachelor-, Master-, Diplom- oder Doktorarbeit handelt. Das Publikum bildet die Jury, die am Ende der Session Sieger küren werden. Auf die drei besten Slammer warten Preise.

Eingereicht werden können laufende Arbeiten (auch dann wenn noch keine Ergebnisse vorliegen) oder bereits abgeschlossene Arbeiten. Der Abschluss darf dabei nicht länger als 1 Jahr zurückliegen.

Das Abstract ist limitiert auf 5.000 Zeichen. Änderungen an bereits eingegebenen Abstracts sind bis zum Anmeldeschluss möglich.
Das Abstract darf entweder auf Englisch oder auf Deutsch geschrieben sein und  muss folgende Angaben enthalten:

  • Uni/ Institut/ Fachbereich, in der/dem die Arbeit geschrieben wird oder wurde
  • Studiengang/ Ausbildung des Einreichers/der Einreicherin
  • Art der Arbeit (Bachelor-, Master-, Diplom- oder Doktorarbeit)
  • Betreuer
  • Titel
  • Beginn der Arbeit
  • (geplanter) Abschluss
  • Kurzer Umriss des Themas (Fragestellung, Methode, Ziele..)

WICHTIG: AbsolventInnen, deren Abschlussarbeiten schon länger als ein Jahr zurückliegen, bitten wir, ihre Abstracts in der Kategorie Vorträge/Poster einzureichen!

Sprache

Abstracts können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht und präsentiert werden.

Poster oder Vortrag

Beiträge können als Poster oder Vortrag eingereicht werden, die Kommission behält sich jedoch vor, das Format zu ändern.

Umfang, Inhalt

Das Abstract ist limitiert auf 5.000 Zeichen. Änderungen an bereits eingegebenen Abstracts sind bis zum Anmeldeschluss möglich.

Die Gliederung in

  • Titel
  • Hintergrund
  • Fragestellung
  • Methode
  • Ergebnisse
  • Diskussion
  • praktische Implikationen

ist zwingend einzuhalten.

Die Beschreibung der Methode soll Studiendesign, Datenerhebung und ‑auswertung beinhalten.

Der Text darf wegen der anonymen Bearbeitung weder Hinweise auf die Namen der Autorinnen und Autoren noch denjenigen der Kliniken bzw. ihren Standort enthalten.

 

Datenbank „Versorgungsforschung Deutschland“

Das DNVF tritt ein für Transparenz in der Versorgungsforschung und unterstützt deshalb die Projektdatenbank „Versorgungsforschung Deutschland“. Es fordert alle Referenten auf, diese Initiative zu unterstützen. Sollte sich Ihr Abstract auf ein Projekt der Versorgungsforschung beziehen, möchten wir Sie bitten, Ihr Projekt in die Datenbank einzutragen.

Bitte prüfen Sie zunächst, ob Ihr Projekt bereits in der Datenbank veröffentlicht ist. Ist das der Fall, tragen Sie bitte bei der Einreichung das Projektkürzel ein. Projektdatenbank „Versorgungsforschung Deutschland“

Ist das Projekt noch nicht in der Datenbank erfasst, möchten wir Sie bitten, es zu registrieren und dann das neue Projektkürzel einzutragen. Das Projektkürzel kann nachträglich ergänzt werden. Projekt jetzt registrieren

Formatierung

Die Verwendung besonderer Textformatierung im Titel oder Inhalt des Abstracts sollte sparsam erfolgen. Es kann nicht garantiert werden, dass alle Formatierungen in sämtlichen Ausgabemedien (vgl. Veröffentlichung) korrekt dargestellt werden.

 

Veröffentlichung

Die Abstracts der Vorträge und Poster werden auf www.egms.de/ publiziert.

 

Bestimmungen

Ein Abstract darf nicht unter verschiedenen Themen des Kongresses mehrfach eingereicht werden. Der/die Vortragende ist jeweils an erster Stelle zu nennen.
Der/die Erstgenannte ist für die Einhaltung der Ethikvorschriften verantwortlich. Etwaige Interessenkonflikte sind im Rahmen der Präsentation auf dem Kongress den Kongressteilnehmern kenntlich zu machen.

 

Kongressstipendien

Das DNVF lobt für Nachwuchswissenschaftler drei Kongressstipendien aus, dieses umfasst den freien Eintritt an allen Kongresstagen. Für das Kongressstipendium können sich Studierende, Promotionsstudierende und Doktoranden bewerben, die einen Abstract einreichen. Neben dem Abstract sind ein Lebenslauf und ein Motivationsschreiben zur Kongressteilnahme in einem PDF-Dokument zusammengefasst einzureichen. Ein Gremium, das sich aus Mitgliedern des DNVF e.V. und der Programmkommission zusammensetzt, entscheidet auf der Basis Abstractbewertungen durch die Gutachter sowie des Motivationsschreibens und Lebenslaufs über die Vergabe.

Wir gratulieren den Stipendiaten 2017:

  • Andreas Köhler (Hamburg)
  • Marina Nowak (Köln)
  • Susan Thomschke (Bayreuth)

 

Begutachtungsprozess und Kriterien

Alle eingereichten Beiträge werden von mehreren Gutachterinnen und Gutachtern der Programmkommission anonym beurteilt.
Die Begutachtung erfolgt nach diesen Kriterien:

  • Bezug zur Versorgungsforschung: Das dargestellte Thema hat einen eindeutigen Bezug zur Versorgungsforschung.
  • Relevanz: Das Thema ist ein zukunftsrelevantes Thema im Bereich Versorgungsforschung und trägt zum neuen Erkenntnisgewinn bei.
  • Wissenschaftliche Originalität: Der Stand der Forschung wird berücksichtigt. Die Fragestellung ist innovativ. Die Studie bringt neue Erkenntnisse hervor, die einen Beitrag zum Stand der Forschung leisten.
  • Methodische Qualität: Die Methoden, Design und Datenbasis werden klar beschrieben.
  • Gliederung: Fragestellung, Methode, Hypothese und Zielsetzung sind klar und ausreichend beschrieben. Das Abstract ist gut gegliedert.

 

Kongressteilnahme

Nach Abschluss des Begutachtungsprozesses erhält der/die Einreicher/Einreicherin per E-Mail Mitteilung, ob der Beitrag angenommen bzw. abgelehnt wurde. Durch die Annahme des Beitrags wird der oder die Autoren nicht von der Zahlung der Kongressgebühr (mind. Tagesticket) befreit.
Mit der Einreichung Ihres Abstracts ist keine automatische Registrierung zum DKVF 2017 verbunden. Bitte melden Sie sich online unter Teilnehmerregistrierung zum Kongress an.

 

Vortragspräsentation

Vorträge müssen grundsätzlich vor Ort als digitale Präsentation abgegeben werden. Beamer stehen in allen Vortragssälen zur Verfügung. Ein eigener Laptop kann nicht installiert werden. Ausschließliches Präsentationsformat ist Microsoft PowerPoint für Windows. Bitte beachten Sie Inkompatibilitäten zwischen Apple-Macintosh und dem Windows Betriebssystem! Video-Clips müssen in die abgegebenen Dateien integriert sein.

 

Annahme des Beitrags als Poster

Die Poster werden vor Ort innerhalb eines abgegrenzten Ausstellungsareals präsentiert.

 

Posterpräsentation

Die Vorstellung Ihres Posters erfolgt im Rahmen der Postersitzung. Für die Präsentation Ihres Posters sind 5 Minuten (inkl. Diskussion) vorgesehen. Eine Autorenpräsenz während der Postersitzung wird erwartet.

 

Posterhängung

Bitte beachten Sie, dass das Poster ausschließlich am Präsentationstag gehangen werden kann und auch wieder abgenommen werden muss.

Das Poster muss spätestens bis eine Stunde vor Beginn der Postersitzung aufgehängt und am Abend abgenommen werden.

Nicht abgehangene Poster werden durch den Veranstalter abgenommen und entsorgt, eine Nachsendung ist nicht möglich.

 

Posterformat

Ihr Poster darf das Format DIN A0 hochkant nicht überschreiten. Material zur Befestigung wird gestellt.

 

Bewerbung auf Posterpreis

Mit Ihrem Poster können Sie sich für die Posterpreise bewerben. Unter den Bewerbern werden die drei besten Poster von einer Jury ausgewählt und vom DNVF e.V. ausgezeichnet. Der 1. Preis ist mit 500 € dotiert. Für den 2. und 3. Preis erhalten die Preisträger jeweils 250 €. Für die Bewertung werden der Inhalt des Posters, das Design/die grafische Umsetzung sowie die Präsentation des Posters bei der Begehung zugrunde gelegt.

Um sich für die Posterpreise zu bewerben müssen Sie das finale Poster im PDF-Format bis zum 27.09.2017 über das Einplanungsportal hochladen. Gehen Sie dafür in dem Portal in die „Details anzeigen“ und wählen zu dem entsprechenden Poster „Präsentation hochladen“